Cargo City: on.off.on.off
Label: Rebecca & Nathan / Intergroove
VÖ: 29.05.2009
Spielzeit: 41:46 Min.
Bewertung: 10/12
An dieser Stelle ist Simon Konrad alias Cargo City kein unbekannter Name mehr, begleitet er uns doch schon seit drei Jahren konstant durch die Musikjahre. Damals noch allein auf dem Rüsselsheimer Phonopop als Singer/Songwriter unterwegs, nun mit Unterstützung seiner Band. Damals nur ein paar Songs auf myspace, die nicht mehr aus dem Kopf gingen, einen haben hoffen lassen, dass da noch mehr kommt. Dann die EP „When I Sleep“ und im letzten Jahr der erste Longplayer „How to fake like you are nice and caring“. Und scheinbar geht es immer weiter, scheinbar fällt Simon immer wieder neues ein, auch wenn es beim neuen Album “on.off.on.off” wohl nicht so einfach war. Doch auf den ersten Blick finden sich klare Konstanten wieder, und das nicht im negativen Sinne.
Wieder geistern tolle Töne und Melodien durch die City. Und wieder ist es Cargo City, aus dem Mund von Simon Konrad, der zusammen mit seiner Band die neuen Songs seines neuen Albums auch gern auf der Bühne unter das Gehörurteil des Publikums stellt. Und wer Cargo City schon etwas kennt, wird sich wieder auf schöne Indieklänge mit Gitarre, Xylophon, Schlagzeug und Bass freuen können – immer mit dem Drang zu tollen Melodien, die sich in der Hirnrinde festsetzen und verträumt mitsummen lassen. Dabei bewegt sich das Repertoir von knackigen Poptänzern zu tragenden slowen Nummern, begleitet von Nadines Stimme und Piano, die dann und wann auch mal „eine voll theatralische Stelle“ haben können. So gehört bei „Flowershops in Hospitals“. Nach Euphoria fragt Simon in „Euphoria/Nostalgia“ und hat lässt diese gekonnt mitschwingen. Die Songs greifen nicht nach einfachen Mustern, sie bedienen sich teilweise an einem komplexeren Aufbau, der nicht immer vorhersehbar ist. Das macht die Platte spannend und lässt sie noch lange nachhallen mit ihren Moll-Akkorden, den treibenden Drums und versteckten Instrumenten. Alles drin, alles dran – Frühling/Sommer/Herbst kann kommen und bleiben.






































