Genepool: Lauf! Lauf!
Label: Rookie / Cargo
VÖ: 29.01.2010
Spielzeit: 37:50 Min.
Bewertung: 09/12
Tausche Label gegen Label. Nois-o-lution gegen Rookie. Tausche Sänger gegen Sänger. In diesem Falle Jack Letten (Smoke Blow) gegen Ian Spehr (Mink Stole). Dazu gesellt sich dann noch ein zweites Drumkit. Was geblieben ist bei Genepool? Guido Lucas und Thilo Schenk. Na logo. Ohne diese Beiden geht bei Genepool ja nichts.
Und die Musik? Ist immer noch Genepool. Klar ist die Stimme eine andere. Und auch die Musik hat sich verändert. War der Vorgänger tief im Wave verwurzelt so beinhaltet „Lauf“ Lauf“ diesen zwar auch, ist aber angereichert mit einem gehörigen Schuß Punk-Rock, dem poppigen Momente zugefügt wurden. Und der Postpunk-Faktor fehlt natürlich nicht. Genepool lehnen sich immer noch an die guten alten 80er mit den Sisters Of Mercy, Devo, Gang Of Four aber auch Joy Divison („Closer“ anhören!!!) an. Dass man Melodien, die begeistern, schreiben kann ist ja längst bekannt. So auch auf dem dritten Album: 12 Songs die ins Ohr und in die Beine gehen. Schön straight nach vorne, schnell und mit Dampf auf‘em Kessel. Die treibenden Gitarren werden unterstütz von Keyboardklängen („Let’S Stay Friends“) und Bläsern (“She-Bot”, “Brothers And Sisters”). Wobei auch Solis mit dem Saiteninstrument nicht fehlen.
Was soll man also sagen? Dass Genepool wieder alles richtig gemacht haben und mit ihrem dritten Album das dritte gute Album veröffentlicht haben? Ein Album, dass trotz seiner in sich gesteckten Kreise sehr abwechslungsreich erscheint und von vorne bis hinten stimmig ist. „Lauf! Lauf!”: Klasse! Klasse!
Tracklisting:
01. Let’s Stay Friends
02. The Maggots
03. She Bot
04. Solar Life
05. L.U.N.A.
06. Lauf Lauf
07. Brothers And Sisters
08. Fell Of A Donkey
09. I Shot Myself
10. Closer
11. 1979
12. Kerosene







































