The Rifles: Freedom Run
Label: Right Hook Records/ EMI
VÖ: 23.09.2011
Spielzeit: 46:53 Min.
Bewertung: 11/12
Nachdem uns The Rifles schon in diesem Frühjahr mit ihrer Akustiktour und entsprechender „Acoustic #1“ Platte einen Vorgeschmack auf die neuen Stücke gegeben hatten, können wir nun endlich in den ganzen Genuss des dritten Studioalbums „Freedom Run“ kommen. Trotz neuer Bandkonstellation (die beiden Köpfe Joel Stoker und Luke Crowther sind geblieben, drei neue Mitglieder dazu gekommen), spielt das Quintett gewohnt lässigen Indierock mit Mod- und 60’s Anleihen. Nicht nur zählt Paul Weller zu den größten Fans der vor allem in Deutschland und UK erfolgreichen Rifles, er ließ die Herren zudem in seinem Black Bam Studio produzieren und steuerte selbst seine Gitarrenkünste bei „Sweetest Thing“ bei. Neu ist aber, dass sich Joel auch einmal am Mikro vertreten lässt durch Luke, dessen Stimme gut zu den gesetzteren, ruhigeren Tracks passt. Auf Hymnen und Floorfiller müssen die Fans dieses Mal aber auch nicht verzichten, wie schon die schnuckelige Vorab-Single und Liebeserklärung „Tangled Up In Love“ versprechen ließ. Auf den Punkt mit Beatles-Anleihen begeistert auch „Love Is A Key“ aus dem Stehgreif. „Nothing Matters“ berührt und verzaubert, „Coming Home“ stimmt uns verspielt und zuckersüß auf ein Wiedersehen mit den Liebsten ein und „I Get Low“ macht uns glücklicherweise keine schlechte, sondern gute Laune. Zum Schluss kommt mit „Cry Baby“ noch ein schmachtendes Highlight. Ach, ihr lieben Rifles, was haben wir Euch vermisst! Bitte bleibt so wie Ihr seid und begeistert uns noch viele Jahre mit schönen Songs. Danke!
Tracklist:
- Dreamer
- Long Walk Back
- Sweetest Thing
- Tangled Up In Love
- Eveline
- Love Is A Key
- Falling
- Interlude
- Nothing Matters
- Coming Home
- I Get Low
- Little Boy Blue (Human Needs)
- Cry Baby






































