Label: Vertigo/ Universal
VÖ: 16.12.2011
Spielzeit: 42:03 Min.
Bewertung: 9/12
Bereits schon seit einigen Jahren ist der australische Soundtüftler Gotye in der Musikszene Ozeaniens ein bekanntes Gesicht. Mit seinem mittlerweile dritten Album „Making Mirrors“ befindet sich der ursprünglich aus Belgien stammende Soundtüftler jetzt auf gutem Wege die gesamte Welt zu erobern. Ausschlaggebend hierfür ist natürlich vor allem der Song „Somebody That I Used To Know“, der aktuell aus den Airplays der internationalen Radiostationen kaum wegzudenken ist. Dabei steht Gotye für ein Gesamtkunstwerk. Er ist ein Künstler, der soundästhetisch, musikalisch und visuell denkt. Schon der etwas gewöhnungsbedürftige Opener „Making Mirrors“ mit verzerrten Computerstimmen und 70er Anleihen lässt erahnen, dass es sich nicht um gewöhnliche Musik zu handeln scheint, die über weitere 11 Songs verteilt aus den Boxen hallt. So schafft es Gotye ausgefallene Popsongs zu kreieren, die Eingängigkeit und Experimentierfreude auf einen Nenner bringen. Das Ganze geht besonders auf, wenn man sich den Tracks per Kopfhörer widmet – dann liefert uns der Exil-Belgier nämlich ein wahres Klangerlebnis. Allerdings sollte man sich mit den Songs ein wenig befassen, da viele der Lieder beim ersten Hören keine leichte Kost darstellen.
Tracklist:
1. Making Mirrors
2. Easy Way Out
3. Somebody That I Used To Know
4. Eyes Wide Open
5. Smoke And Mirrors
6. I Feel Better
7. In Your Light
8. State Of The Art
9. Don’t Worry We’ll Be Watching You
10. Giving Me A Chance
11. Save Me
12. Bronte
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