Label: Oxide Tones
VÖ: 27.01.2012
Spielzeit: 33:36 Min.
Bewertung: 10/12
Der Strom an instrumentalen Post-Rock spielenden Bands scheint nicht zu enden. Wobei Canyons Of State keine Neulinge in diesem Bereich sind. 2005 gegründet, lieferten sie bisher 2 EP’s und ein komplettes Album ab. In deutschen Landen sind sie eher unbekannt, aber das bedeutet ja nichts Schlechtes. Im Gegenteil, mit ihrem zweiten Album (oder ist es doch “nur” eine EP) „Farewell Schadows“ lassen sie das Herz jeden Post-Rock-Fan höher schlagen. Denn Canyons Of State paaren wunderschöne und eingängige Melodien mit prachtvoller Spielfreude und Fingerfertigkeit, sodass einem genau dieses Herz höher springt. Die Band aus dem unbekannten Dorf West Bend in den USA verbindet so ziemlich alles Gute, was das Musikgenre Post-Rock so faszinierend macht. Logisch erfinden sie das Rad nicht neu. Aber das ist zweitrangig. Wer macht das schon? Wenn Laut-Leise-Kombinationen sich so wunderbar ergänzen, wenn Stille traumhaft erklingt und Dynamik zum exakten Zeitpunkt angesetzt wird, wenn Musik explodiert um wie eine Wolke in sich zu verfallen, wenn Musik einen bewegt, man sich mit geschlossenem Auge von materiellem Dingen entfernt, wenn Emotionen in einem hochkommen, man einen Trance-artigen Zustand erreicht, dann hat eine Band alles richtig gemacht.
Und Canyons Of Static haben alles richtig gemacht. Hut ab. Einziger Kritikpunkt: “Farewell Shadows” ist mit 33 Minuten einfach zu kurz geraten. Gerne hätte ich noch mehr von der Band gehört. Aber zum Glück gibt es die Repeat-Taste. Fans von Mono und Explosions In The Sky dürfen, Nein, sie müssen hier zugreifen.
Tracklisting:
01. Take Heart
02. Wake
03. Never Alone Again
04. Veil
05. Drift
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