Rainkid: Beside The Point

Label: Stargazer Records/ Broken Silence
VÖ: 20.01.2012
Spielzeit: 40:16 Min.
Bewertung: 08/12

In Schweden beginnt der Frühling dies Jahr schon Ende Januar, denn mit “Beside The Point” haben die nordischen Landsmänner von Rainkid ein frühlingsenergetisches Juwel geschliffen. Dass das Leben aber nicht immer gradlinig und positiv verläuft wissen sie selbst, verlieren trotz Zusammenbrüchen, Tränen und Veränderungen aber nie die Hoffnung auf ihrem Weg. Einerseits verscheuchen sie Amor mit den – öfter nach Pete Yorn oder auch Kashmir klingenden – gesungenen Worten „ Cupid, my worst enemy, dn’t point those arrows at me. Walk on by, just let me be“, andererseits beruhigen sie sich mit „There’s nothing to fear but fear it self“ beinahe selbst. Dinge die jeder kennt; nicht erwiderte oder nicht mehr bestehende Gefühle und das Erkennen, dass Vergangenes nicht wiederkommen wird, Sehnsucht und der nötige Positivismus, um sich vor bösen Dingen zu schützen. Dazu erklingt folkiger Indiepop mit träumerischen, mal euphorischen, mal melancholischen Tönen. Der Weg ist noch weit zum gewünschten Ziel. Doch bedeutet das Ziel zu erreichen nicht auch letztendlich Stillstand? Ist es nicht spannend, Dinge auf dem Weg zu hinterfragen, Schritte zurückzugehen, um die andere Weggabelung zu nehmen? Rainkid gehen ihren Weg in einem mittleren Tempo, mal hier verweilend und dort die Aussicht genießend. Begleiten wir sie ein Stückchen, lassen wir sie uns begleiten.

Tracklisting:
1. Note To Self
2. Stay Here
3. Gipsy Eyes
4. Nothing To Fear
5. Complicated (we are)
6. Cupid
7. Window (for the departed)
8. It’s Dead
9. A Little Piece

Eine kleine Tour ist auch in Planung und ist mit folgenden zwei Terminen längst nicht vollständig:
24.02. Aaltra – Chemnitz
25.02. Gemeindehaus – Langenfeld

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