Mount Washington: s/t
Label: Glitterhouse / Indigo
VÖ: 10.02.2012
Spielzeit: 41:00 Min.
Bewertung: 08/12
Zuerst kam der Umzug von Norwegen nach Deutschland. Besser gesagt Berlin. Dann die Umbenennung von Washington in Mount Washington. Nach drei wunderbaren Alben wohlgemerkt. Zu guter Letzt ist es ein Neuanfang, der durch neuartige Klänge besiegelt wird. Stand unter dem alten Namen eher handgemachte Musik so stehen Mount Washington mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum nun für groovigen, ja tanzbaren, stark elektronisch angehauchten Pop. Was geblieben ist sind die teils tollen Melodien, mit denen das Trio schon zu früheren Zeiten Aufmerksam erringen konnte. Ebenso ist trotz der Veränderung hin zu „Tanzmusik“ stets die gewohnte Melancholie zu fühlen. Von der opulenten Ausstattung der Songs ganz zu schweigen. Was fehlt sind die sich festsetzenden Momente. Das Album ist durchgängig, jedoch ohne sich festzusetzen. Da bleibt mir zu wenig hängen. Mount Washington ist trotzdem das - in gewissen Maßen - geglückt, was viele andere Bands zuvor nicht vollbracht haben: ein Neuanfang, der zwar große Veränderungen mit sich gebracht hat ohne sich dabei selbst zu stark zu verlieren. Auch wenn nicht alle Songs den Standard von „Lisboa“ oder dem experimentierfreudigen, an Radiohead erinnernden, „Radio Silence“ erreichen ist der Band ein ordentlichesAlbum gelungen.
Tracklisting:
01. How Does It Feel?
02. Silver Screen
03. Lisboa
04. A Good Run
05. Toscana
06. Next Year
07. Concords
08. If Ever
09. Broken Home
10. Radio Silence






































