Cercueil: Erostrate
Label: Le Son Du Maquis / Broken Silence
VÖ: 27.04.2012
Spielzeit: 46:16 Min.
Bewertung: 09/12
Waviger Sound wird auch heute noch erfolgreich musiziert wie das Beispiel Zola Jesus beweist. Aus Frankreich kommen Cercueil und stoßen in dieselbe Kerbe. Auch ihr Metier: Cold Wave. So wirkt ihr zweites Album „Erostrate“ gekonnt unterkühlt, düster, zurückgezogen und verhalten. Und doch durch die Stimme von Penelope Michel erwämend. Dem fügen Cercueil etwas (Synthie) Pop zu, was den Songs sehr gut steht. Elektronisch, mit Schlagzeug, Bass und Gitarre verstärkt, erzeugt das Trio einen Sound, der an alte Zeiten Anfang der 80er erinnert. Meist gediegen und eher ruhig, aber Ausnahmen wie „After Dark“ lassen auch schnellere Bewegungen zu. In dem eigenem aufgelegten Gewand wandeln sie spielfreudig und abwechslungsreich. Musikfreunde, die immer noch Bands von damals auflegen sollten hier unbedingt reinhören. Und keine Angst, weil die Band aus Frankreich stammt. Es ist ein gutes Album.
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Tracklisting:
01. Boredom’s magnetic eyes
02. After dark
03. Slave wave
04. Jumping war
05. Subtitle
06. The guest
07. Shade unit
08. A ray apart
09. Things
10. Known to none






































