Enik mit Video
Das Schöne an Popmusik ist ja, dass sie einen immer wieder überrascht. Immer dann, wenn man glaubt, alles gehört zu haben, haut sie einem etwas Gewaltiges um die Ohren, dass es scheppert!
Enik ist einer dieser Künstler, die mit größtem Vergnügen Rahmen sprengen.
Für die es selbstverständlich ist, Stile zu vermengen, als gäbe es keine Genres. „Kunst lebt von Kontrasten“, sagt der 30-Jährige, der Musik macht, seit er denken kann. So lässt er in seinen Videos alte, dicke Männer abrocken oder platziert schon mal eine Drag-Queen im Wald. „How To Trash Expensive Cars“ heißt der explosive Opener seiner neuen Platte. Ein Titel voller Gegensätze, mit einem Sound voller Gegensätze. Da tanzen Synthies und Stimmverzerrer Pogo mit dem jaulenden E-Gitarren-Riff, darüber wirft sich Eniks extrovertierter Gesang, den er selbst humorvoll als„Ausdruckstanz“ beschreibt. Der schrille Indie-Pop des Münchners schlägt Alarm. Hierzulande und überall. Er ist ein Ausrufezeichen in der Musiklandschaft.






































