Pennywise: All Or Nothing
Label: Epitath / Indigo
VÖ: 27.04.2012
Spielzeit: 37:27 Min.
Bewertung: 10/12
Eigentlich braucht man über Pennywise nichts zu berichten, ausser dass sie halt mit „All Or Nothing“ ein neues Album am Start haben. Zu bekannt ist die 1988 aus Kalifornien stammende (Skate-)Punk / (Melody-)Hardcore-Band. Unzählige Alben, unzählige Mitgröhl-Hits wurden von ihr geschrieben. Kaum einer, der die höchst melodischen Songs nicht kennt. Und da selbst im Stuttgarter Stadion die Tormusik von Pennywise gespielt wird…
Also ein neues Album. Melodisch, schnell, hymnenhaft, alle Songs mit Mitsing-Refrains, viele ohohohs. Textlich auch alles bei alten; die Kritik an Gesellschaft und Politik steht im Vordergrund. Alles wie immer bei den nicht mehr ganz jungen Recken also. Nichts Neues, aber auch nichts Schlechtes. Gewohnt hohes Niveau. Auf Pennywise kann man sich einfach verlassen. Ja, wenn da nicht das Jahr 2009 gewesen wäre. Das Ende der Band stand kurz bevor, da Sänger Jim Lindberg die Band verließ. Als übergangsmäßiger Ersatzmann sprang Zoli Teglas, nebenbei Sänger der Hardcore-Band Ignite, ein. Was aus der Not entsprang wurde jedoch zum Dauerzustand. Wie auf „All Or Nothing“ zu hören ist, ist Zoli nun fester Bestandteil von Pennywise. Und gibt der Band mit seiner ausdrucksstarken Stimme einen guten Schub. Er ist er selbst und versucht keine Kopie von Lindberg zu sein, der Pennywise gesanglich 19 Jahre seinen Stempel aufgedrückt hat. Klar hören sich Pennywise auf ihrem neuen Album nun etwas an wie Ignite, nur ist das weniger tragisch. Vielmehr zählt, dass die Band immer noch existiert und wirklich gute Songs schreibt.
Tracklisting:
01. All Or Nothing
02. Waste Another Day
03. Revolution
04. Stand Strong
05. Let Us Hear Your Voice
06. Seeing Red
07. Songs Of Sorrow
08. X Generation
09. We Have It All
10. Tomorrow
11. All Along
12. United






































