Man Without Country: Foe
Label: Cooperative/ Universal
VÖ: 01.06.2012
Spielzeit: 40:48 Min.
Bewertung: 10/12
Erinnert sich noch jemand an die einschlagende Wirkung des Debutalbums der Mirrors aus London im Sommer 2010? Nun, 2 Jahre später, begrüßen wir Man Without Country aus Cardiff, die für ein ganz ähnliches Erlebnis sorgen. Endlich mal wieder eine Elektropop-Band, die mit ihren Synthesizern für frischen Wind im Indieland sorgt. Thomas Greenhalf und Ryan James präsentieren ein wunderbares Album. Voller Atmosphäre kreieren sie eine Popperle nach der anderen. Dass all das ein sogenanntes Bedroom-Recording sein soll, mag man kaum glauben. Die Tunes hören sich eher nach Raumschiff an. Jedenfalls lässt es sich zu der Platte vorzüglich träumen und wegdriften. Immer wieder glaubt man einer Mischung aus My Bloody Valentine und Gary Numans Tubeway Army zu lauschen. Das klingt auch mal düster und spooky, aber immer mit ganz viel Popappeal. Live werden die beiden durch Mike Monaghan an den Drums verstärkt. Bestimmt fahren die Künstler auch Visuals und andere optische Effekte auf, was sich gut zur Musik machen würde. Alles in Allem ist die Musik von Man Without Country eine tolle Alternative zu den ausgetretenen Gitarrenrock-Pfaden. Und sie sind auch schon bestens befreundet sowie auf Tour mit zwei weiteren heißen UK-Newcomern: Citizens! und I Break Horses.
(Thomas Hessberger)
Tracklisting:
- Foe
- Puppets
- Clipped Wings
- King Complex
- Ebb & Flow
- Iceberg
- Closet Addicts Anonymous
- Migrating Clay Pigeon
- Parity
- Inflammable Heart






































