Dirty Projectors: Swing Lo Magellan
Label: Domino Records
VÖ: 10.07.2012
Spielzeit: 42:00 Min.
Bewertung: 8/12
Ok, mich hat es schon ein Wenig gewundert, dass dieses Album von den internationalen Medien hoch über den grünen Klee gelobt wurde. Der Zugang ist nämlich alles andere als einfach. Die Musik der Dirty Projectors kann als innovativ, aber total verschroben bezeichnet werden. Wer hier nach einer eingängigen Melodie sucht, ist erst einmal fehl am Platz! Ausgetüftelte Gesangsarrangements treffen auf chaotische Songstrukturen, unerwartete Tempowechsel und zarte Melodien, die man jedoch erst für sich entdecken muss. So auch bei der ersten Singleauskopplung „Gun Has No Trigger“, die so simple aber doch strukturiert aus den Boxen hallt. Erst Schlagzeug, dann weiblicher „Uhh Uhh“-Gesang und schließlich ein bombastischer Aufbau zum Refrain. Besonders die vordergründige Stimme von Frontmann David Longstreth verleiht Songs wie diesem eine eigene Attitüde. Mit dem Stück „Impregnable Question“ hat Longstreth gar eine richtig naive Flower Power Hymne in die Welt gesetzt. Man fühlt sich direkt in die später 60er zurück versetzt. Entsprechend abwechslungsreich fällt dann eben das Gesamtwerk aus – aber Achtung: Wer diese Platte „lieben lernen“ möchte, der sollte eine gewisse Zeit dafür einplanen!
Tracklisting:
- Offspring Are Blank
- About To Die
- Gun Has No Trigger
- Swing Lo Magellan
- Just From Chevron
- Dance For You
- Maybe That Was It
- Impregnable Question
- See What She Seeing
- The Socialites
- Unto Caesar
- Irresponsible Tune




































