Beim Abschluss ihrer Supporttour für Florence & The Machine in der Frankfurter Jahrhunderthalle interviewten wir die 5 British Gentlemen von Spector. Während vorne auf der Bühne der Hauptact wetterte, machten wir es uns backstage im Catering-Bereich mit Fred, Chris, Thomas, Jed und Danny gemütlich und sprachen u.a. über ihr Debütalbum „Enjoy It While it Lasts“, welches offiziell bisher noch nicht in Deutschland erschienen ist.
Read moreAndy Burrows ist vielen bereits über sein Mitwirken bei Razorlight und We are Scientists bekannt. Bei diesen Bands trat er nicht nur als Drummer in Erscheinung, sondern war auch als Songwriter an den Erfolgen dieser Bands beteiligt. Zwischenzeitlich gründete er die Band I Am Arrows. 2011 nahm er dann mit seinem guten Freund Tom Smith von den Editors unter dem Namen Smith & Burrows das wundervolle Weihnachtsalbum „Funny Looking Angels“ auf. Kürzlich erschien das Debütalbum „Company“ von Andy Burrows, mit dem er sich aus dem Stand als einer der talentiertesten Songwriter aus UK empfehlen kann.
Nahezu in kompletter Eigenregie aufgenommen – bei einigen Songs assistierte ihm der Produzent und Musiker Mark Ronson, der bekanntlich mit allen zusammengearbeitet hat von Ol’ Dirty Bastard bis Rufus Wainwright –, bietet das Album eine Sammlung an Songperlen die sich musikalisch traumwandlerisch zwischen Indie und Pop bewegen und als weitere musikalische Referenzen John Lennon, Shugie Otis und Last Shadow Puppets in Erinnerung rufen. Natürlich wird Andy Burrows das Album auch auf der Bühne präsentieren, gehört doch zu seinen besonderen Qualitäten auch seine überragende Live-Präsenz. So hat er nun bestätigt, dass er vor seinem Auftritt bei der [Pias] Nites zum 30. Geburtstag des Labels am 13. Dezember in Berlin eine Tour durch deutsche Clubs unternehmen wird.
Andy Burrows live
07.12.2012 München Backstage Club
10.12.2012 Frankfurt Nachtleben
11.12.2012 Köln Werkstatt
12.12.2012 Hamburg Prinzenbar
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Label: PIAS
VÖ: 19.11.2012
Spielzeit: 35:06 Min.
Bewertung: 10/12
Pünktlich zum 20jährigen Bestehen von Tocotronic erscheint am 25. Januar 2013 das 10. Studioalbum der Band. Es heißt „Wie wir leben wollen“. Nach Beendigung der sogenannten Berlin-Triologie, die mit „Schall und Wahn“ komplettiert wurde, ist es das erste Lebenszeichen von Tocotronic seit 2010.

Nichtsdestotrotz wurde auch das neue Werk in Berlin eingespielt. Mit ihrem langjährigen Produzenten, Freund und Mitstreiter Moses Schneider verschanzte man sich im ehemaligen Flughafen Tempelhof, um in den dort ansässigen Candy Bomber Studios siebzehn neue Tracks aufzunehmen. Aus gutem Grund, schließlich befindet sich hier eine Rarität aus dem Aufnahmesektor: eine analoge Telefunken-T9-Vier-Spur-Tonbandmaschine aus dem Jahr 1958. Diese Technik, die zuletzt in den späten Sechzigerjahren zum Einsatz kam und ihr Betreiber, Ingo Krauss, Toningenieur und oberste Instanz des Candy Bomber, sollten sich als kongeniale Partner für die Umsetzung der Tocotronischen Soundarchitektur herausstellen. Eine Klangästhetik, die maßgeblich von Hall und Echo, von Verwaschungen und Unschärfen definiert ist. Innerhalb von nur 10 Tagen entstanden schließlich siebzehn neue Lieder.
Diese 17 Lieder handeln, grob vereinfacht, von zwei miteinander verschränkten Themenkomplexen: Körper und Befreiung. Und obwohl all diese Lieder durch immer wiederkehrende Begriffe miteinander verbunden sind, bilden sie doch keine Erzählung, sondern gleichen in der Sammlung eher einem Protokoll, mit dem glücklichen Ergebnis, dass hier ein neues Kapitel in der zwanzigjährigen Geschichte von Tocotronic aufgeschlagen wird.
Passend zum Thema „Wie wir leben wollen“ gibt es 99 Thesen von Tocotronic, die via Twitter und auf der Band-Homepage seit dem 17.10.2012 von 1-99 genannt werden.
Read moreDas neue Album der Stars heißt „The North“. Es erscheint dieser Tage in Kanada und bei uns im Oktober und treibt das Spiel einfach weiter. Die exzellente Stimme von Amy Millan steigt wieder in die Höhen, die der Bandname andeutet. Ihr Gegenpart Torquil Campbell holt uns sacht wieder herunter und führt uns Gitarre spielend in die süße Melancholie zurück. Chris Seligman lässt die elektronischen Klänge wabern und fliegen und klingen und erfreut durch sein enormes Gespür, mit seinen Keyboards stets den richtigen Sound für die richtige Stimmung zu treffen. Evan Cranley stapft mit seinem Bass durch das Unterholz und tritt mit Pat McGee den Pfad aus, den die anderen brauchen. Ein ewiges Auf und Ab ist in der Musik der Stars. Ganz als wären die Kanadier darauf bedacht, Harmonie durch Harmonien zu erzeugen. Yin und Yang auf nordamerikanisch sozusagen. Also eigentlich das, was die Band schon von Anfang macht, mit ihrem Anspruch, ganz unterschiedliche Stile zu einem schönen Ganzen zu verschmelzen. Und doch ist „The North“ anders als die Vorgängerplatten. Es liegt mehr Ruhe und mehr Abgeklärtheit in den Stücken, die Musiker haben sich mehr denn je auf ihre Qualitäten als Songwriter verlassen. Und das Ergebnis gibt ihnen Recht. Schon beim Hören entsteht ein Konzert, der Hörer stellt sich nahezu automatisch vor, wie dieser magische Elektropop wohl live klingt. Vor allem, wenn er weiß und sich erinnert, was für eine tolle Show Stars auf der Bühne machen.
Da kommt Vorfreude auf die Tour im Dezember auf, bei der „The North“ dann wirklich live vorgestellt wird. Auch der Support steht schon fest: Die kanadischen Kollegen von Zeus haben ebenso wie Stars ihre Verbindungen zum kanadischen Superprojekt Broken Social Scene und werden sie auf ihrer Konzertreise begleiten.
STARS live, Support: Zeus
10.12.2012 Hamburg, Uebel & Gefährlich
11.12.2012 Berlin, Heimathafen
12.12.2012 Frankfurt, Batschkapp
17.12.2012 Köln, Luxor
18.12.2012 München, Hafen 39
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Soundgarden beginnen am 9. November ein neues Kapitel ihrer Bandgeschichte. Nach über 15 Jahren gemeinsamer Musik legen sie ihr neues Studioalbum „King Animal“ vor. Fans der Band können sich jetzt doppelt freuen: Das Album erscheint auch in einer Deluxe-Edition mit drei Bonustracks und einer Super-Deluxe-Version mit fünf zusätzlichen Songs.
Ihr neues Album ist explosiv und voller Facetten - von der ersten Single „Been Away Too Long" an, über das vor Energie berstende „Blood On The Valley Floor“, bis hin zu ganz anderen Sound-Landschaften unter anderem mit starken Jazz-Einflüssen wie bei „Black Saturday“.
Zwei Tage vor der Veröffentlichung lädt die US Grunge-Band Soundgarden ihre Fans zu einem exklusiven Vorab-Konzert nach Dortmund ein.
SOUNDGARDEN live:
07.11.2012 Dortmund, FZW
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Anlässlich ihrer aktuellen Tour zu ihrem Debütalbum „Here We Are“ sowie ihrem Aufsehen erregenden Video zu „True Romance“ befragten wir Lawrence Diamond (Keyboard, Gitarre) von der britischen Band Citizens! zu den Themen Reisen und Küssen.
Read moreLabel: Sony Music
VÖ: 19.10.2012
Spielzeit: 41:46
Bewertung: 11/12
The Chevin sorgten im Frühjahr diesen Jahres als Support für The Pigeon Detectives und mit ihrer „Champion EP“ erstmals für Aufmerksamkeit. Besonders eben im Rahmen dieses Support-Slots konnte das aus dem britischen Leeds stammende Quartett vollends überzeugen und riss die Masse sofort mit sich. Ihre Single „Champion“ ist noch immer ein starkes, episches Stück und eröffnet imposant die Kollektion von zehn Songs auf dem Album-Debüt. Zudem wurde es passend für den Soundtrack des Konsolenspiels FIFA 13 ausgewählt und erklingt deshalb zu jedem Mannschaftserfolg aus den Boxen des ein oder anderen Gamer TV-Geräts. Aber auch der zweite Song des Debütalbums „Drive“ steht dem Opener nicht nach. Auch hier stehen Spannung, Melancholie und herrliche Melodien direkt im Vordergrund. Das Markante jedoch ist die falsettartige Stimme von Frontmann Coyle Girelli, der das eine oder andere Mal gut und gerne eine Gänsehaut herbei singen kann. Bei „Blue Eyes“, dem dritten Song des Albums, den man ebenfalls bereits schon von der Champion EP kennt, geht es erstmalig ein wenig schneller zu. Schrammelnde Gitarren treffen auf marschierendes Schlagzeug und der Folk mit gehörigen Pop-Touch steht im hellen Rampenlicht. Die nächste Abwechslung wird im vierten Song „Dirty Little Secret“, einer mitreißenden, von Glockenspiel untermalten Rocknummer geliefert. Immer wieder ist es dabei die Stimme von Coyle, die der Musik von The Chevin ihren besonderen Touch verleiht. Besonders tiefgründige Balladen wie „Love Is Just A Game“ werden dadurch bereichert. Natürlich lassen sich hierbei auch einige musikalische Parallelen finden. Eine davon wäre beispielsweise The Killers. Aber The Chevin machen ihr Ding – und das recht gut! Programmiert für Stadien tingeln sie aktuell durch die Clubs, warten wir mal ab, was für die vier Jungs noch passieren wird!
Tracklist:
- Champion
- Drive
- Blue Eyes
- Dirty Little Secret
- Love Is Just A Game
- Borderland
- Beautiful World
- Gospel
- Colours
- So Long Summer
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Label: Vertigo/ Universal
VÖ: 12.10.2012
Spielzeit: 23:58
Bewertung: 9/12
Die Bundesstraße B3 läuft einmal quer von Nord nach Süd durch Deutschland. Was dies allerdings mit dem neuen Werk von Placebo zu tun hat, solltet ihr selbst herausfinden. Die B3 EP von Placebo beinhaltet nämlich einen Querschnitt durch die musikalische Schaffensweise der drei Briten. Nachdem man seit gut drei Jahren nichts mehr von den Jungs gehört hat, schmeißen sie mit selbigem Titel in diesem Herbst ein Mini-Album auf den Markt. Stilistisch wirkt besonders der erste Song „B3“ ein wenig rauer als auf den letzten Alben und mutet gerne auch an ihr Debütalbum aus dem Jahr 1996 an. Ebenfalls der zweite Track „I Know You Want To Stop“ erinnert an einstige Song-Highlights wie „Bruise Pristine“ oder „36 Degrees”. Der Song „The Extra” hingegen könnte aus der Zeit Anfang der 00er Jahre entsprungen sein. Unterlegt von etwas ruhigeren Drum-, Bass- und Piano-Tönen tritt besonders die markante Stimme von Brian Molko in den Vordergrund. Der vierte Track „I.K.W.Y.L“ hingegen könnte aus der Zeit ihres „Meds“ Albums stammen und erinnert durch seine düsteren Gitarren ein wenig an Interpol. Nach mehrfachem Hören setzt sich besonders dieser Song im Gedächtnis fest und man erkennt vermehrt seine Qualitäten. Abgeschlossen wird die kurze musikalische Reise mit dem Song „Time Is Money“, der mit ruhigen piano-lastigen Sounds beginnt und sich bis hin zu seinem Finale in Chören im Gospel-Style aufbaut. Hier haben Placebo ein wenig zu viel Kitsch und Belanglosigkeit miteinander verbunden. Alles in allem jedoch sind die neuen Stücke ein schmackhafter Appetithappen auf den nächsten Longplayer, der irgendwann im Frühjahr des kommenden Jahres in den Läden stehen soll…
Tracklist:
- B3
- I Know You Want To Stop
- The Extra
- I.K.W.Y.L
- Time Is Money
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Benjamin Gibbard, Sänger von Death Cab For Cutie läuft in seiner Freizeit nicht nur gerne Marathons sondern schreibt auch Lieder, die nicht für seine Hauptband bestimmt sind. Sein erstes Solo-Album "Former Lives" wird am 19. Oktober veröffentlicht. Es ist eine Sammlung persönlicher Songs, die er über den Zeitraum von acht Jahren geschrieben hat. Diese sind Schnappschüsse aus einem bewegten Leben, die alle eine eigene Geschichte haben und dadurch unterschiedlicher nicht sein könnten und doch gibt es eine geheimnisvolle Kraft, die sie zusammenschweißt. Aber Ben gibt zu bedenken: „These songs span eight years, three relationships, living in two different places, drinking then not drinking. They’re a side story, not a new chapter.” Wir dürfen gespannt sein! Aber, keine Angst: Mit Death Cab For Cutie geht es weiter!
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