Die Themen: Japandroids, Beasty Boys
Am Mikrofon: Felse
Die Playlist:
Slime - Sich Fügen Heißt Lügen
Joey Ramone - Seven Days Of Gloom
Montreal - Aber Morgen Ganz Bestimmt
Marathonmann - Die Stadt Gehört Den Besten
Slime - Bett Aus Lehm Und Jauche
Terrible Feelings - Days To Come
Hot Water Music - Drag My Body
Coogans Bluff - You And Me
Whores. - Fake Life
Beastie Boys - Egg Raid On Mojo
Beastie Boys - Pass The Mic
Beastie - Boys - Alive
Beastie Boys - Sabotage
Paper - Coming From You
A Place To Bury Strangers - Fear
Cloud Nothings - Fall In
I Like Trains - Beacons
Japandroids - The Nights Of Wine And Lovers
Japandroids - Fire's Highway
Japandroids - Evil's Sway
Japandroids - The House That Heaven Built
Mes Aieux - Les Oies Sauvages
Of Monsters And Men - King And Lionheart
Young Man - Fate
The Travelling Band - Sundial
Kashmir - Rocket Brothers
Alcoholic Faith Mission - Into Pieces
Sigur Ros -Varúð
Die nächste Sendung erwartet euch am 18.06.2012 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!
High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier oder hier
Read moreLabel: Universal
VÖ: 27.04.2012
Spielzeit: 53:52
Bewertung: 12/12
Nachdem uns Of Monsters And Men beim letztjährigen Iceland Airwaves Festival in Reykjavik schon live verzauberten, erobern sie nun auch dank Radio-Airplay ihrer Single „Little Talks“ und Hype auf allen Kanälen die Musiklandschaft mit ihrem wundervollen Debütalbum „My Head Is An Animal“. In unserer Sneak Preview haben wir das Album Anfang der Woche bereits vorgestellt und können nun in den vollen Genuss des in Deutschland veröffentlichten Debüts kommen. Die 6 Isländer um Sängerin Nanna und Sänger Ragnar gehen uns nun bereits schon seit 6 Monaten mit ihren träumerisch-folkigen Popsongs nicht mehr aus dem Kopf. Hier wächst großes Potential heran, was nicht nur eine Nummer 1 Platzierung in Island und ein Top-10-Rang in den USA unter Beweis stellen. Wer bei Akustikgitarre, Akkordeon und Bläsern weiche Knie bekommt, ist bei Of Monsters And Men an der richtigen Adresse. Gepaart mit Duettgesang, poppigen Hymnen und etwas Drama mit Gänsehautgarantie sind Titel wie „King And Lionheart“ oder „From Finner“ genau die richtige Medizin für die ausklingenden Apriltage mit heiter-bis-wolkig-Wetter. Als weitere Highlights zählen die Ballade „Sloom“ und unsere Mitsing-Hits „Six Weeks“ sowie „Your Bones“, wobei wir offen gestehen müssen, dass es sich bei den 12 Songs auf „My Head Is An Animal“ um gar keine Filler handelt, sondern wir gut und gerne das Prädikat „ALL Killer“ verleihen können. Wer Arcade Fire, die Stars oder Broken Social Scene zu seinen Lieblingsbands zählt, der sollte sich dieses Album schnellstens zulegen. Früher oder später wird man an dieser Band sicherlich nicht mehr vorbeikommen – so viel ist sicher! Nach Björk und Sigur Rós sind diese 6 jungen, begabten Leute endlich wieder einmal ein toller Exportschlager aus dem eisigen Nord-Westen Europas.
Tracklist:
- Dirty Paws
- King And Lionheart
- Mountain Sound
- Slow And Steady
- From Finner
- Little Talks
- Six Weeks
- Love Love Love
- Your Bones
- Sloom
- Lakehouse
- Yellow Light
Mit ihrem Debütalbum "My Head Is An Animal" nehmen Of Monsters And Men jetzt endlich auch Kurs auf den europäischen Kontinent.
Bereits im letzten Herbst schon wurde die Scheibe in ihrer Heimat Island veröffentlicht und stürmte dort binnen kurzer Zeit die regionalen Charts. Auch wir nahmen dies zum Anlass und ließen uns von der sympathischen Band live im Rahmen des letztjährigen Iceland Airwaves Festivals überzeugen.

Bevor Ihr von uns eine ausführliche Review über das wundervolle Album bekommt, könnt Ihr Euch von den einzelnen Songs schon mal an dieser Stelle überzeugen:
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Of Monsters And Men ist eine Band aus Island, bestehend aus sechs jungen Tagträumern. Sie stehen gemeinsam für handgemachte Folk-Pop-Musik. Gegründet 2010, fanden Of Monsters And Men mit ihren Songs schnell den Weg aus der eisigen Heimat hinaus in die weite Welt.
Als Gewinner eines Band-Contests bekamen sie 2010 einen der begehrten Slots beim Iceland Airwaves Festival. 2011 traten Of Monsters And Men sogar erneut dort auf.
Der Seattler Radiosender KEXP wurde auf sie aufmerksam. Ein Online-Posting des Senders zur Single „Little Talks“ brachte die Welle der Aufmerksamkeit dann auch außerhalb Islands in Gang.
Mittlerweile sind Sängerin und Gitarristin Nanna Bryndís Hilmarsdóttir, Gitarrist und Sänger Ragnar Þórhallsson, Gitarrist Brynjar Leifsson, Schlagzeuger Arnar Rósenkranz Hilmarsson, Pianist und Akkordeonspieler Árni Guðjónsson und Bassist Kristján Páll Kristjánsson auf dem besten Weg, die Musikbühnen weltweit zu erobern.
Ein Debütalbum ist bereits angekündigt. Es wird „My Head Is An Animal“ heißen und am 20. April dieses Jahres erscheinen.
Of Monsters And Men’s Sound ist beeindruckend und wunderschön zugleich. Ihre Inspirationen holen sie sich oft aus zufälligen Geschichten, die sie irgendwo aufschnappen.
Über ihre Texte sagt die Band selbst:
„Die Texte sind nicht sehr aufbauend und fröhlich. Aber unsere Musik soll Spaß machen, man soll mitsingen können und sich an ihr erfreuen.“
Im April erscheint die erste Of Monsters And Men Single „Little Talks“ in Deutschland. In Island schaffte es der Song im Sommer bereits auf #1 der Single Charts.
Von Trompeten getragen und fröhlich anmutend, handelt „Little Talks“ doch von Einsamkeit und dem dazugehörigen Wahnsinn.
Das Video zu „Little Talks“ gibt es hier zu sehen:
Hier performt die Band ihre Single in ihrem Wohnzimmer in Reykjavík:
Die Single „Little Talks” erscheint am 13.04.2012
Das Album „My Head Is An Animal“ wird ab dem 20.04.2012 erhältlich sein.
Der 4. Tag beim Airwaves war für uns zugleich der letzte Tag in Island. Das Festival ging jedoch erst am Sonntag zu Ende mit einem krönenden Abschlussabend im Nasa, den wir nun leider verpassen. Der Samstag stellte aber zugleich den wohl spannendsten Tag für uns dar. Am Nachmittag starteten wir in gemütlicher Runde backstage in der Harpa beim Interview mit Christian und Morten von der dänischen Band Treefight For Sunlight. Es ist unglaublich, dass diese 4 Herren gerade erst seit 15 Monaten live auftreten, denn ihr Konzert am Abend in der Harpa Nordurljós riss nicht nur uns vom Hocker, sondern vor allem die süßen, isländischen Mädels in den ersten Reihen, die vom Indiepop der Jungs hin und weg waren und mit Keyboarder Niels flirteten. Wir warteten währenddessen bereits mit Vorfreude auf das Kate Bush Cover von „Weathering Hights“, das Christian so gekonnt in hohem Falsettgesang trällerte, dass uns fast die Tränen und die Fans nicht aus dem Staunen heraus kamen. Godt klaret!
Zuvor hatten wir uns zudem noch die Londoner Veronica Falls zu Gemüte geführt. Das 2 Mädels + 2 Jungs Quartett trumpfte mit seinem lieblichen Indiepop à la Belle & Sebastian oder Pains Of Being Pure At Heart voll auf und spielte sich schnell in die Herzen des Publikums. Schön schweppen ließ es sich vor allem zu unserem Lieblingssong ”Stephen”, welcher König über alles ist und zur aktuellen Single ”Bad Feeling”. Das Debüt-Album erscheint demnächst und sei Euch an dieser Stelle wärmstens ans Herz gelegt!
Der aus dem isländischen Ort Mosfellsbaer stammende Produzent und Ausnahmemusiker Ólafur Arnalds verzauberte anschließend das gesammte Publikum im vollen Harpa-Saal (mittlerweile gab es einen Einlassstop). Mit seinem Kalvier, Streichern und Elektrosounds vom Computer arrangierte er im düsteren Saal minutenlange Instrumentals zu schwarz/weißen Videoprojektionen. Musikalisch blickt der 25-Jährige bereits auf 5 Soloveröffentlichungen und viele Einflüsse durch seine (früheren) Bands Fighting Shit und Celestine (Metalcore), Kiasmos (Minimal-Techno) sowie durch Banjo-/ Klavier-/ Gitarre-Gastspiele für seinen Singer-Songwriter-Kollegen My Summer As A Salvation Soldier zurück. Sigur Rós Fans aufgepasst: seine Musik könnte Euch begeistern. Ólafur spielte bereits im Vorprogramm selbiger.
Die sechs Bandmitglieder von Of Monsters And Men sind die wohl derzeit gefragtesten Musiker in Island. Ihr Debütalbum ”My Heart Is An Animal” steht schon seit mehreren Wochen in den Top 5 der isländischen Charts, so dass es sich die Band nicht nehmen lassen konnte, auf dem diesjährigen Iceland Airwaves gleich sechs Mal aufzutreten. Zumindest ein Mal haben wir es auch geschafft, diese wundervolle Band im Rahmen des Festivals live zu sehen und uns gleich den größten der Gigs im Harpa ausgesucht. Die Hütte war auch hier wie zu erwarten voll und die Musiker um Frontfrau Nanna und Frontmann Ragnar strahlten das Konzert über wie Honigkuchenpferde ob des begeisterten Publikums. Ihr melodiöser, catchy Pop mit Folkelementen (es kamen live z. B. Zieharmonika und Trompete zum Einsatz) riss auch uns mit. Ihre beiden Hitsingles ”Little Talks” sowie ”King And Lionheart” sind in Island gern gespielte Radiosongs, die durch die beiden sehr gut harmonierenden Stimmen von Nanna und Ragnar absolut berühren und auch live überzeugten (und uns hier und da an die Stars erinnerten). Wir wünschen uns sehr, dass diese tolle Band auch bald auf dem europäischen Festland Gehör findet!
Zum Abschluss unserer Festivalberichterstattung trieb es uns gen Idno, wo die UK-Truppe Mazes auf der Bühne stand. Auch die Veronica Falls hatten sich ins Publikum geschlichen, um dem rotzigen, punkigen Rock der 4 Jungs zu lauschen. Leider hatte die Band nicht so viel Drive wie von ihrem Debüt ”A Thousand Heys” zu erwarteten war. Ob das nun eine Laune des Sängers war oder daran gelegen hat, dass das Idno nur zur Hälfte gefüllt war, bleibt reine Vermutung. Wir hoffen jedoch, dass sich die Mazes schnell erholen und auch auf der Bühne die Power rüberbringen, die sie auf ihr Album gezaubert haben.
Trotzdem gehen wir an diesem letzten Abend in Island glücklich nach Hause bzw. zu unserem Apartment, dass in den letzten Tagen unsere Reykjaviker Residenz darstellte. Und zum Abschluss leuchten uns grüne Polarlichter den Weg. Hach, Iceland Airwaves sowie Land und Leute haben uns wirklich bereichert. Da kommen wir doch gerne wieder!
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