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Am Mikrofon: Lars und Felse

Die Themen: Haldern-Pop Festival 2011

Die Playlist:
Moss - Angry Young  Man

Golden Kanine - December
Fleet Foxes - Mykonos
Dan Mangan - Robots

Warpaint - Baby
Bodi Bill - Paper
Suuns - Arena

Dry The River - New Ceremony
Matthew And The Atlas - Come Out Of The Woods
The Wombats - Techno Fan

Alexi Murdoch - Towards The Sun
Wild Beasts - Loop The Loop
James Blake - The Wilhelm Scream

Codes In The Clouds - Fractures
Rival Consoles - I Left The Party
The Antlers - I Don't Want Love

Okkervil River - Lost Coastlines
Yuck - The Wall
Anna Calvi - Rider To The Sea / Desire

Agnes Obel - Close Watch
Johnny Flynn - Tickle Me Pink
Timber Timbre - Demon Host

Explosions In The Sky - First Breath After Coma

Die nächste Sendung erwartet euch am 25.07.2011 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!

High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier oder hier .

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In einem Monat ist es schon wieder vorbei: das Haldern-Pop Festival. Illustre Künstler wie The Low Anthem, Fleet Foxes, Explosions In The Sky, Gisbert zu Knyphausen, Okkervil River, Wir sind Helden und La Brass Banda sind angekündigt. Um die Vorfreude etwas zu steigern werden wir heute ab 2100 Uhr eine zweistündige Radio-Sendung über das diesjährige Festival zubereiten.

Hört einfach rein. Auf Radio Rüsselsheim. Bei Bedarf kann auch mit uns auf unserer Seite "geredet" werden.

Infos zum Festival: www.haldern-pop.de

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Auf der gestrigen Pressekonferenz wurden nach dem traditionellen Spargelverzehr per Video die letzten Bestätigung für das diesjährige Halden-Pop-Festival bekannt gegeben.

Schaut hier:

Stattfinden wird das Festival vom 11.-13.08. am Niederrhein.  Zwar wurde der Ausverkauf schon frühzeitig gemeldet, doch gibt es nun für 178 Leute Chancen auf Karten. Dank eines Sponsores und diversen Rückläufen wid diese Anzahl an tickets am 16.06. ab 2000 Uhr in der Haldern Pop Bar zum Verkauf angeboten. Es können zwei tickets pro Person gekauft werden. Eine gute Aktion, stiegen die Preise doch schon auf sehr hohes Niveau.

Hier das komplette und unserer Meinung nach sehr ausgewogene Programm:
206 (DE) (Spiegeltent)
Agnes Obel (DK) (Spiegeltent)
Alex Winston (US)
Alexi Murdoch (UK) (Spiegeltent)
Anna Calvi (UK) (Spiegeltent)
Ben Howard (UK) (Spiegeltent)
Bodi Bill (DE) (Spiegeltent)
Brant Brauer Frick Ensemble (DE) (Spiegeltent)
Coma (DE) (Biergarten)
Dan Mangan (CA) (Spiegeltent)
Destroyer (CA)
Dry The River (UK) (Spiegeltent)
Erased Tapes with Rival Consoles (UK), Codes In The Clouds (UK) & Nils Frahm & Anne Müller (DE) (Spiegeltent)
Explosions In The Sky (US)
Fleet Foxes (US)
Gisbert zu Knyphausen (DE)
Golden Kanine (SE)
Hauschka (DE) (Spiegeltent)
Isbells (BE) (Kirche)
James Vincent McMorrow (IRL) (Spiegeltent)
Johnny Flynn (UK) (Spiegeltent)
James Blake (UK)
Josh T. Pearson (US) (Bar)
LaBrassBanda (DE)
Miss Li (SE)
Matthew And The Atlas (UK) (Bar)
Moddi (NO) (Kirche)
Moss (NL)
My Brightest Diamond (US) (Spiegeltent)
Okkervil River (US)
Retro Stefson (IS) (Spiegeltent)
Selah Sue (BE)
Socalled (CA) (Spiegeltent)
SpringerParker & Ensemble (DE) (Kirche)
Steve Cradock (UK) (Spiegeltent)
Suuns (CAN) (Spiegeltent)
The Antlers (US)
The Avett Brothers (US) (Spiegeltent)
The Black Atlantic (NL) (Spiegeltent)
Timber Timbre (CA) (Spiegeltent)
The Low Anthem (US)
The Wombats (UK)
Tim Isfort (DE) Orchestra with John Grant (US) & Loney Dear (SE)
Toy Horses (UK) (Bar)
Warpaint (UK) (Spiegeltent)
Wild Beasts (UK) (Spiegeltent)
Wir Sind Helden (DE)
Yuck (UK) (Spiegeltent)

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Label: Jagjaguwar / Cargo
VÖ: 06.05.2011
Spielzeit: 50:55 Min.
Bewertung: 10/12 

Letztes Jahr machten Okkervil River mit dem Zusammenspiel mit Rocky Erickson auf sich aufmerksam. Vorfreude auf ein kommenes Album wurde geweckt. Seit dem letzten Album ist nun auch schon einiges an Zeit vergangen. Mit „I Am Very Far“ ist es nun soweit, ein weiteres Album der Band um den Kopf Will Sheff liegt vor.

Leicht wütend und verärgert klingt Will Sheff, dazu wird jedes Instrument scheinbar so schräg wie nur machbar gespielt: dies ist „The Valley“, der Opener des mittlerweile sechsten Albums von Okkervil River. Als Intro geeignet und als Anhaltspunkt für die kommenden Songs geltend. Denn die schräge aber auch voluminöse Instrumentierung (teilweise sind 2 Schlagzeuge, 2 Bässe, 2 Pianos und 7 Gitarren gleichzeitig am Werk) wird ebenso wie die Gesangslage in vielen Stellen beibehalten.  Und dies gerne entgegen der Melodie. Mit „Piratess“ geht es in die poppigere Ecke bevor auf „Rider“ erstmals der Bombast so richtig ausgepackt wird. Warum auch nicht? Understatemant können andere. Piano bis zum Exzess, dazu ein überaus kräftiges Schlagzeugspiel, von den Gitarren ganz zu schweigen. Mit ekstatischem Ende. Da braucht man erst wieder einen Song zum runterkommen. Und „Lay Of The Last Survivor“ ist hierfür hervorragend geeignet. Aber dann kommt es knüppeldick: „White Shadow Waltz“ überrollt einen förmlich. Mit allen denkbar möglichen Gefühlsregungen. Ein pompös ausgestatteter Song, pendelnd zwischen Verzweiflung und Wut, Hoffnung und Verärgerung. Diesem folgt mit „We Need A Myth“ ein durch die Melodie vordergründig aufmunternder Song. Jedoch sagt die verzweifelte Stimme Will Sheffs was ganz anderes aus. Mit „Hanging From A Hit“ wird völlig in die absolute Traurigkeit abgetaucht. Zum Weinen schön. Dem folgt mit „Show Yourself“ wieder ein Downer, der reduziert dahinplätschert, ab und an Anlauf nimmt und ein positives Ende findet. „You Past Life Be Fine“ enthält eine äußerst positive Stimmung und groovt für Okkervilsche Verhältnisse wie Bolle. „Wake And Be Fine“ beinhaltet dann wieder den bekannten Bombast. Der letzte Song “The Rise” ist mit über sechs Minuten gleichzeitig der längste des Albums und verschenkt nochmals Emotionen pur. Zwischen Verzweiflung und Hoffnung pendelnd steigert sich „The Rise“ in ein wahres, purpurfarbenes Feuerwerk.

Man wird sich dieses Album erarbeiten müssen. Leicht macht es einem Will Sheff wahrlich nicht. Wer auf eine Weiterführung des bisherigen Schaffens gehofft hat muss sich umstellen. Natürlich ist auf „I Am Very Far“ immer noch der gewohnte Indy-Folk-Rock zu hören. Doch halt anders. Kaum zu beschreiben. Okkervil River spielen mit allen erdenklichen Formen des Gefühlslebens, wobei hinterschwellig eine gewisse Aggresivität zu spüren ist. Dazu stellen sich die Instrumente gerne gegen die Melodien. Und dann dieser Bombast. Alles auf einmal gewollt und bekommen. Denn „I Am So Far“ entpuppt sich als großes emotionales Album.

Tracklisting:
01. The Valley
02. Piratess
03. Rider
04. Lay Of The Last Survivor
05. White Shadow Waltz
06. We Need A Myth
07. Hanging From A Hit
08. Show Yourself
09. You Past Life As A Blast
10. Wake And Be Fine
11. The Rise

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Nach 14 Jahren ohne Veröffentlichung meldet sich eine Legende zurück, „True
Love Cast Out All Evil“ heißt das triumphale Comebackalbum, das von Will Sheff produziert und gemeinsam mit seiner Band OKKERVIL RIVER aufgenommen wurde.

Das Album ist voll von bislang unveröffentlichtem Material, das Roky
während seiner langjährigen Karriere geschrieben hat.

Tracklisting:

01. Devotional Number One
02. Ain't Blues Too Sad
03. Goodbye Sweet Dreams
04. Be And Bring Me Home
05. Bring Back The Past
06. Please Judge
07. John Lawman
08. True Love Cast Out All Evil
09. Forever
10. Think Of As One
11. Birds'd Crash
12. God Is Everywhere

Hier gibt es ein gefilmtes Interview von Will Sheff mit Roky Erickson:

http://www.rokyerickson.net/

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